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Aktuelles von Januar bis März 2006

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31.3.2006:
Die Domains hardi1.de und team-hardi.de einschließlich der dazugehörigen Email-Adressen werden ab sofort abgeschalten. Seit dem 1.4.2006 existiert nur mehr die Internetpräsenz hardi.net.

Der März schlug trainingsmäßig mit 79 h Gesamttraining, davon 62 h auf dem Rad, zu Buche. Die Vorbereitungen für das Rennen in Aichach, meinem ersten Einsatz in Deutschland am 2.4.2006, laufen. Sofort danach beginnt die Reise per Bus nach Griechenland............

 

27.3.2006: Montenegro
Zurück aus Montenegro. Man kann von einem äußerst durchwachsenen Aufenthalt mit einem wahrlich nicht erhofften sportlichen Ausgang sprechen.

Siebzehn ereignisreiche und sportlich durchwachsene Tage liegen hinter mir. Jeweils eine 24- bzw. 23-stündige An- und Rückreise kosteten schon mal viel Substanz. Der vorgeschaltete Trainingsblock muß aufgrund des Wetters, der Unterbringung, der Verpflegung, des Geländes und v.a. des Verkehrs als suboptimal bezeichnet werden.

Von vorneherein war klar, daß ich mit dem nahtlosen Überspringen vom grenzwertigen Grundlagenausdauertraining in der Loipe bzw. dem intensiven Krafttraining an der Hantel direkt in das Radtraining und in die Wettkampftätigkeit ein hohes Risiko eingehe. Organisch war ich denn auch auf allerhöchstem Niveau, die spezielle Radform mit einem runden Tritt konnte in elf feuchtkalten Trainingstagen nur unzureichend erarbeitet werden.

Trotzdem war ich für das Etappenrennen nach den Trainingseindrücken optimistisch, dieses wenigstens durchfahren und damit wertvolle Wettkampfkilometer sammeln zu können. Die Etappen waren vom Profil her für die Jahreszeit eindeutig zu schwer, 13 Profi-Kontinentalteams und zwei Nationalmannschaften taten ihr Übriges.

Leider war ich dann schon früh auf der 1. Etappe an sehr ungünstiger Stelle in einen Sturz verwickelt und prellte mir dabei die Hüfte. Unverständlicherweise wurde ich von unserer sportlichen Leitung nicht wie international bei Sturz oder Defekt üblich, im Windschatten des Teamwagens an das Ende der Wagenkolonne wieder herangefahren, sondern alleine in der Botanik stehengelassen.

So mußte ich alleine, später zu dritt ohne Material- und Verpflegungsunterstützung im strömenden Regen bei Temperaturen im einstelligen Bereich noch 90km absolvieren, darunter am Ende einen Pass mit 700Hm und der entsprechenden Abfahrt. Im Ziel hatte ich die Karenzzeit um knappe 4min verpaßt und konnte dann moralisch angeschlagen und schwer angepisst die restlichen drei Etappen trainierenderweise abfahren.

(Bericht Montenegro mit Fotos)

 

10.3.2006:
Heute Abfahrt nach Montenegro, dort Trainingslager und Etappenrennen. Rückkunft in München am 27.3.2006. Geplant ist ein Start beim Rundstreckenrennen in Aichach am 2.4.2006, direkt danach folgt die Anreise zur Griechenland-Rundfahrt (5.-9.4.2006).

 

6.3.2006:
Zahnschmerzodyssee seit Beginn des Monats. Stärkste Schmerzmittel halfen nichts, schlaflose Nächte, sinnloses Umhertaumeln, der Zahnarzt tappte lange im Dunkeln. Heute Extraktion eines Weisheitszahnes. So sollte die Ruhewoche nicht aussehen! Mal so eben 80cm Neuschnee z.B. in München stellte aber sowieso den Trainingsbetrieb sogar auf den Loipen vor Probleme.

1.3.2006, 0100 Uhr: schon in der Vornacht vorhandene leichtere Zahnschmerzen verstärken sich urplötzlich ins Unendliche. Im Liegen ist es nicht auszuhalten, so wandere ich die ganze Nacht durch die Wohnung. Am nächsten Tag findet mein Zahnarzt nichts: alle Röntgenbilder sind OK, alle Tests sind ohne Befund, der Laser spricht nirgends an. Deshalb Arbeitshypothese: Überlastung durch nächtliches Zähneknirschen, Antibiotika- und Schmerztherapie.

Nachdem die Schmerzen tagsüber fast weg sind, gehe ich abends zum Krafttraining. In der Nacht muß ich dann feststellen, daß es bezüglich Zahnschmerzen noch weitere nach oben offene Steigerungsmöglichkeiten gibt.

Trotz krasser Überdosierung von Schmerzmitteln gehe ich diesmal wie von Sinnen schluchzend die Wände auf und ab, am nächsten Morgen sitze ich dem Zahnarzt im Gesicht. Nach sehr langem Testen wird er endlich fündig und eröffnet einen versteckt devitalen Weisheitszahn. Die Schmerzen werden fast augenblicklich besser.

Zwei leichten TE´s in der Loipe unter nach sehr starken Schneefällen sehr mühsamen Anfahrtsbedingungen folgt heute die Endlösung: Extraktion des Weisheitszahnes. Natürlich bricht er ab und muß mühsam herausoperiert werden. Jetzt reicht es. Hoffentlich habe ich in Montenegro Ruhe.

Im Februar habe ich 61 h trainiert, das meiste wieder in der Loipe, der Rest im Kraftraum. Insgesamt war dieser Monat planungsgemäß etwas ruhiger.

 

28.2.2006:
Loipe und Kraftraum prägen nach wie vor den Trainingsalltag. Inzwischen habe ich in diesem Winter noch mehr Stunden auf den schmalen Latten verbracht als letztes Jahr - über 1.800km! Im Kraftraum sind die üblichen Maximalkraftwerte erreicht, bei einigen Übungen erstaunlicherweise sogar überboten. Insgesamt fühle ich mich sehr gut in Form, die Planung scheint voll aufzugehen.

Am 10.3.2006 starten Martina und ich mit einer deutschen Renngemeinschaft aus Niederbayern in ein 14-tägiges Trainingslager nach Montenegro. Dort war ich noch nie, wird sicher sehr interessant. Direkt anschließend starte ich dort beim Etappenrennen "Paths of King Nicolas". Vier schwere und bergreiche Etappen werden wohl aufzeigen, daß für eine gute, spezielle Radform Loipen-km alleine nicht ausreichend sind.........

 

19.2.2006:
Seit dem 15.d.M. gibt es starkes Tauwetter mit z.T. ergiebigem Regen. Da die Schneedecke sehr dick ist, herrscht noch kein Loipenalarm. Wäre auch zu schade, ich möchte gerne noch bis Ende Februar skaten. Obwohl ich die letzten beiden Tage erstmals seit dem 5.12.2005 Radtraining auf der Straße durchgezogen habe, zieht es mich nach wie vor in den Schnee - ist derzeit einfach viel schöner und macht mehr Spaß.

 

10.2.2006:
Die recht späten Vereinbarungen mit meinen Förderern machten eine absolute Gewaltaktion nötig. Vorgestern Abend düste ich mit dem Nachtzug nach Bologna/ITA und morgens weiter in die Nähe von Cesenatico zur Firma Alexander.

Dort wurden das neue Design der Trikotage und alle weiteren Einzelheiten gefixt, damit alles pünktlich zum Saisonbeginn fertig wird. Nach 5 Stunden war alles erledigt, wieder ging es mit dem Zug nach Bologna, von dort aus stand mir eine zweite Nacht im Liegewagen bevor. Heute Morgen bin ich dann in München eingetroffen und habe mich umgehend, wenn auch müde, wieder dem Training gewidmet.

 

8.2.2006:
Seit dem Wintercamp über den Jahreswechsel läuft die Vorbereitung wieder standardmäßig. Der Traumwinter zeigt im Ausdauerbereich nur in eine Richtung: auf die Skating-Loipe!

Immerhin habe ich solchermaßen im Januar wieder 54 SkiLL-h produziert, bei einer Gesamtstundenzahl von 75 h. In der Differenzzeit wuchtete ich viel Eisen im Kraftraum. Ich gönne mir immerhin zwei Ruhetage in der Woche, trainiere aber auch oft zwei Mal am Tag.

Leider gab es in der letzten Woche, die glücklicherweise etwas ruhiger geplant gewesen war, einen Bruch: sechs Tage lang war mir chronisch schlecht und ich konnte kaum etwas zu mir nehmen. Die ersten zwei Tage war ich sogar komplett "out of order", da ich häufigst zwecks oraler Totalentleerung fluchtartig das dann nicht mehr so stille Örtchen kontaktieren mußte. Was ich da wohl wieder gegessen habe?

Seit einer Woche ist nun auch mein Sponsoren- und Partnerpool komplett. Neben dem Haupt- und den beiden Co-Sponsoren sind mir, wie erwähnt, alle Partner in 2006 erhalten geblieben.

 

30.1.2006: Konstanz im Sponsorpartner-Bereich!
In der Reihe meiner Förderer ist im Partnerbereich Konstanz angesagt. Auch in 2006 darf ich mich über Sach- bzw. Naturalleistungen folgender Firmen und Institutionen freuen: Berggasthof "Landshuter Haus", Stefan Sport Center, www.augenlaser2000.de, Smith Sportbrillen, Roeckl Handschuhe.

Nochmals vielen herzlichen Dank an all die sportbegeisterten Menschen in den verantwortlichen Positionen dieser Firmen!

 

24.1.2006: mein 46. Geburtstag
Ein Tag wie jeder andere. Zwei TE´s in der Loipe und im Kraftraum. Wenig Aufstand, einige Glückwünsche, ein schönes Abendessen mit Martina. Bloß nicht grübeln, Altwerden fängt im Kopf an. Und über die Sinnhaftigkeit eines leistungssportlichen Treibens sollte man auch nicht diskutieren.

Erschütternderweise gehe ich heuer in das 21.Jahr Zugehörigkeit zur A-Eliteklasse. Bisher 4 Jahre gingen bei Verletzungen und Krankheiten drauf, 1 Jahr war ich Junior und die ersten beiden Jahre im Männerbereich lag ich entweder dauernd am Boden, war abgehängt, Feldkacker oder schaffte es nur bis zum B-Fahrer.

 

20.1.2006: Neue Co-Sponsoren!
Heute konnte mit einem weiteren Sponsorpartner eine schriftliche Vereinbarung getroffen werden! Was mich besonders freut, ist die Tatsache, daß ein lokales Unterhachinger Unternehmen ein Herz für den ortsansässigen Sport hat. Hier ist die Identifikation des Sportlers mit dem Förderer besonders groß.

Geschäftsführer Rüdiger Neumann und seine ebenfalls geschäftsführenden Eltern von der Firma "GO! Express & Logistics München GmbH" macht kein großes Aufsehen um seine Partnerschaft, aber sein Herz schlägt definitiv für den Sport!
(Fotos)

Das "Autocenter Auenstrasse (ACA)" mit Inhaber Thomas Schneider - früher selbst Radrennfahrer - bleibt mir auch in 2006 treu und sorgt wie schon seit vielen Jahren für meine Mobilität!

 

18.1.2006: Neuer Hauptsponsor!
Was für eine Erleichterung! Nach meinen vielen vergeblichen Versuchen, Sponsorpartner zu finden, erfolgte heute der Durchbruch.

In den Geschäftsräumen der VisuMed AG in München-Bogenhausen wurde ein entsprechender Vertrag unterzeichnet, der Martina und mir eine ansprechende finanzielle Basis zumindest in der Saison 2006 bietet. Wir beide sind voller Dankbarkeit über diese großzügige Förderung!

Das VisuMed-Zentrum in München führt - wie an anderen Standorten in ganz Deutschland auch - Laserbehandlungen am Auge durch. Ich selbst habe mich dort vor zwei Jahren mit Erfolg einem Eingriff unterzogen. Die ideale Lösung für Sportler mit Sehschwächen.

Frau Dehlia Thürheimer (Mitglied des Vorstands) ist mein Ansprechpartner und unsere Zusammenarbeit hat sich von Beginn an sehr positiv angelassen!

(Fotos)

 

11.1.2006: Zurück aus dem Skilanglauftrainingslager
Seit Sonntag bin ich wieder aus dem Wintercamp zurück. Ein 13 Tage langes Wintermärchen! Habe im Dreierblocksystem jeden Tag 4 flotte Skating-h in die (bergigen) Loipen gelegt plus lockere Einheiten..... insgesamt 46 h. War grenzwertig, mehr kann man auf Ski kaum machen.

(Zum Bericht)

 

3.1.2006:
Ich habe anhand meiner Trainingsdokumentation etwas Statistik betrieben. 904 Stunden an Wettkampf, speziellem und allgemeinem Training habe ich im Jahr 2005 absolviert. Das wären umgerechnet mal ganz locker 27000 km auf dem Rad.

Das ist kein Vergleich zu meinen früheren Spitzenwerten (bis 1072 h),  ich behaupte jedoch heute von mir, daß ich qualitativ besser trainiere und auch mein Rennprogramm ausgewählter gestalte.

 

2.1.2006:
Den Geburtstag meiner lieben Frau haben wir in der Bergeinsamkeit des Landshuter Hauses sehr ruhig begangen. Normaler Trainingsalltag, abends ein kleiner Umtrunk mit den Wirtsleuten. Ein schöner Tag wie jeder andere........