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Aktuelles von Juli bis September 2010

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30.09.10:
Im September habe ich 62,5 h ausschließlich auf dem Rad trainiert.

 

26.09.10: Siebter beim int. Parenzana-MTB-Marathon in Vizinada/CRO

und

24.-25.09.10: Etappenrennen "Ol Istria MTB-Tour" in Porec/CRO - 3x Zweiter
(Bericht Kroatien)

 

23.09.10:
In der laufenden Woche gab es einen Ruhetag, zwei Einheiten auf dem Rennrad und eine kurze Einheit auf dem Bike.

 

19.09.10: Saisonsieg Nr. 15 und 16 in Böbrach
Gestern stand der Finallauf zum Sparkassen-Cup 2010, als dessen vorzeitiger Sieger ich bereits feststand, in Böbrach/Bayerischer Wald an. Eine recht technische, dabei flowige und konditionell anspruchsvolle CrossCountry-Strecke präsentierte sich wieder um ein paar fahrtechnische Schmankerln reicher - uns Fahrern haben die drei Steilwandkurven und der neue Sprung gefallen!

Die mir und den anderen Ü40-Fahrern zugewiesene hintere Startposition konnte ich mit einem guten Start schon in der Stadionrunde schnell verlassen. Im ersten langen Wiesenanstieg überholte ich auch noch fleißig, in der zweiten Runde duellierte ich mich mit dem späteren Fünftplazierten und ansonsten zog ich mein Ding konstant durch. Endlich wieder ein gutes Rennen! Ich hatte keine Angst, war schnell in der Abfahrt, kam überall gut und flüssig durch und hatte richtig Druck auf dem Pedal!

Ich war so glücklich über meine Performance, daß der Sieg bei den Ü40 (6.Gesamt) sowie der Gesamtsieg in der Jahreswertung des Sparkassen-Cups 2010 beinahe zur Nebensache geriet. Noch fehlt ein kleines Stückchen zur alten Form. Ich hoffe aber, heuer noch ein paar gute Rennen abzuliefern.

Am Abend gab es noch eine kleine Feier mit einigen Teamkollegen in unserem nahegelegenen Trainingsstützpunkt "Landshuter Haus", bevor wir heute von dort aus zu einer tollen, traillastigen MTB-Tour aufbrachen. Ansonsten habe ich mir diese Woche zwei Ruhetage, drei Einheiten auf dem MTB und eine auf dem Spinningrad gegönnt.

Schon am nächsten Freitag werde ich bei einem dreitägigen Etappenrennen in Kroatien starten und bin schon sehr gespannt.

(Fotos)

 

12.09.10: Dritter beim XCO in Pegnitz (OTV-Cup)
In der abgelaufenen Woche gab es nochmals einen fetten Dreierblock mit Einheiten im Gelände zur Wiederfindung der Fahrtechnik, zwei Ruhetage und eine lockere Rennradeinheit. Solchermaßen vorbereitet ging es heute nach Pegnitz, einem der technisch schwersten XCO-Rennen in Bayern. Eigentlich kamen mir die steilen, schnellen und technischen Abfahrten in einem Rennen noch zu früh und zu Anfang agierte ich sehr vorsichtig, wurde aber immer mutiger. Einen wahrscheinlichen Ehrenplatz verspielte ich mit meinem gebremsten Schaum bergab klar (siehe auch Fotos), da ich bergauf einigermaßen flott unterwegs war. Mit dem 3.Platz in der gut besetzten Ü40 war ich unter den gegebenen Umständen aber nicht unzufrieden - wieder ein kleiner Schritt zurück zur technischen Normalform.

(Fotos)

 

05.09.10: 14.Saisonsieg beim XCO in Aurach
Gut ausgeschlafen, aber mit müden Beinen vom gestrigen Rennen machte ich mich mit meinen zwei Teamkameraden auf den langen Weg nach Aurach bei Ansbach. Der dortige Wahrberg-XCO ist technisch wenig anspruchsvoll, wellig und schnell. Den Start erwischte ich gut, doch am ersten längeren Berg mußte ich ziemlich Tribut zollen. Danach war die große Spitze weg und ich verbrauchte diverse Verfolgergruppen, wobei ich noch schön nach vorne kam. Allerdings mußte ich mich sehr schinden und es lief nicht wie gewünscht. Wieder hatte ich starken Respekt bei schnellen und feuchten Trailabfahrten und mußte danach auch immer wieder Löcher zufahren. Schließlich reichte es recht deutlich zum Klassensieg, aber ich bin noch nicht der alte.

(Fotos)

 

04.09.10: Comeback nach langer Verletzung mit zwei Siegen beim XCO in Buk/CZ
Etwas nervös stand ich heute am Start des letzten Laufs zum Südböhmen-Cup, denn nach 8 Wochen bestritt ich wieder mein erstes Rennen. Die Form ist im Werden, es fehlt etwas in der Spitze. Technisch ist noch eine Blockade da, ich fühle mich nicht frei und locker, agiere eher vorsichtig - wer will es mir verdenken!

Im auch im Masterbereich endlich einmal zahlreicher besetzten Rennen erwischte ich auf einem flowigen, griffigen Kurs bei kühlen Temperaturen einen schlechten Start, da ich wieder einmal Probleme hatte, ins Pedal zu kommen. Dann rollte ich aber recht ordentlich und bis auf eine technische Schlüsselpassage, die ich aus Vorsicht besser lief, hatte ich die Sache gut im Griff und keinerlei Schmerzen in der Schulter.

Gleichmäßig flott zog ich hechelnd meine Runden und konnte schließlich die Klasse Ü40 deutlich gewinnen. Mit großem Punktevorsprung ging auch die Jahresgesamtwertung 2010 des Südböhmen-Cups an mich. Ein ermutigender Wiedereinstieg mit den Saisonsiegen Nr.12 und 13!

Da Buk gleichzeitig der vorletzte Lauf zum Sparkassen-Cup gewesen war, sammelte ich hier wertvolle Punkte und entschied die Jahresgesamtwertung 2010 vorzeitig für mich! Trotzdem werde ich beim Finallauf in Böbrach am 18.09.10 versuchen, meine bestmögliche Performance zu zeigen.

In der vergangenen Woche hatte ich im Training etwas herausgenommen, mit drei Einheiten auf dem MTB aber vermehrt Technik im Gelände trainiert, dazu kamen noch eine Spinning-TE und zwei Ruhetage.

(Foto)

 

31.08.10:
Im Aufbaumonat August habe ich 74,5 h trainiert, davon 64 h auf dem Rad.

 

29.08.10: Es wird....
Nach 7 Wochen "game over" komme ich wieder in Schwung. Auf dem Rennrad fühle ich mich schon wieder heimisch. Antritte im Wiegetritt spüre ich zwar noch, aber nicht schmerzhaft. Die atrophierte Muskulatur und die Gelenkfunktion müssen sich ja auch erst wieder auf das alte Niveau zurückentwickeln.

Wie letzte Woche absolvierte ich lange Einheiten, die ich aber allesamt intensiver gestaltete. In Summe ergab sich so trotz zweier Ruhetage eine ähnliche Gesamtbelastung. In den kommenden Tagen geht es zurück auf die Trails, denn am Samstag steht in Buk/CZ die Verteidigung meiner Führung im Sparkassen- und Südböhmen-Cup an.

 

22.08.10:
Nach 6 Wochen Genesungszeit wird aus dem Schüttel- langsam wieder ein richtiges Schlüsselbein. Allerdings fühlt es sich immer noch nicht "richtig" an und in dieser Hinsicht vertraue ich meinem Körper voll. In der KW33 habe ich das Grundlagenausdauertraining intensiviert und auch umfangsmäßig auf die Spitze getrieben. Acht Einheiten mit dem Fully auf Straßen und Forstwegen mit bis zu 6,25 h stehen zu Buche. Dadurch, daß ich wieder am Lenker ziehen darf, erfährt das Training natürlich eine deutliche Intensitätssteigerung und macht auch wieder mehr Spaß.

(Zeitungsartikel)

 

19.08.10:
Wie zu erwarten stand, gab es heute vom Doc keine Freigabe zu einer Renntätigkeit. Der Heilungsverlauf ist sehr zufriedenstellend, der Knochen jedoch noch nicht endgültig durchbaut. Harte Stöße oder gar ein Sturz wären jetzt fatal. Am Lenker ziehen und zusätzlich Rennrad fahren darf ich jedoch ab sofort. Den RV brauche ich nur noch eine Woche lang und ausschließlich nur beim Training.

Vielleicht gehe ich am 28.08.10 bei einem guten Gefühl den Vogtland-Bike-Marathon an, auf jeden Fall aber steige ich am 04./05.09.10 wieder voll ein. Dann sind 8 Wochen vorbei und die Sache ist garantiert bombenfest. Die Geduld muß ich jetzt noch aufbringen und mir die Zeit mit effektivem Training vertreiben.

 

15.08.10:
35 Tage seit dem Knochen-Crash und weiter leichte Verbesserungen! Sechs GA-Einheiten auf der Straße mit dem Fully zwischen 2,5 und 4 h liegen hinter mir. Anfangs war die Schulter schrecklich steif und das Fahren mit Freund RV sehr hölzern. Heute sah das nach 4 h schon anders aus, auch wenn ich nicht forciere und möglichst wenig am Lenker ziehe. Ansonsten: Warten auf Godot........ nächsten Donnerstag weiß ich mehr.

 

08.08.10:
Heute sind genau 28 Tage seit dem Unfall vergangen. Immer noch trage ich einen Rucksackverband (RV), doch der Heilungsverlauf und das damit verbundene bessere Körpergefühl sind ein deutlicher Unterschied zu den Anfangstagen. Das Duo "Ungen" ist auf dem Rückmarsch (Schwell und Prell), die Krusten der z.T. tiefen Schürfwunden sind abgefallen, einige Gelenkkapseln randalieren noch ein wenig, wenn sie lustig sind. Einzig der riesige, schwarze Bluterguss am rechten Oberarm hält noch hartnäckig die Stellung, wird aber bis zum ersten Renneinsatz keine Chance mehr haben.

Bedingt durch das sehr schlechte Wetter der vergangenen Tage war ich in KW 31 nur zwei Mal auf dem Berg, dafür schon großteils laufenderweise, da ein leichter Armschwung schmerzfrei seit kurzem möglich ist. Dadurch sind auch wieder Ausflüge in obere Pulsregionen möglich (EB). Das Kraftausdauertraining in der schrägen Beinpresse sowie das Beinbeugen und -strecken an den Maschinen ohne Armeinsatz geht inzwischen auch schon recht gut und wirkt dem Muskelabbau entgegen.

Morgen darf ich erstmals mit leichtem Straßentraining auf dem Fully beginnen - natürlich ist mein lästiger Freund RV dabei. In 11 Tagen wird wieder eine Kontrolluntersuchung stattfinden, von deren Ausgang wird abhängen, wie und wann ich wieder ins Renngeschehen einsteigen werde. Vorstellbar ist ein Teststart beim technisch unschwierigen Frankenbike-Marathon am 22.08.10, wahrscheinlicher aber beim Vogtland-Marathon am 28.08.10. Problem wird es sein, nach so einem Trauma die Lockerheit auf dem Rad und die Koordination schnell zurückzugewinnen, sowie die Bremse im Kopf zu lösen. Hier werde ich nicht forcieren.

(Zeitungsartikel)

 

01.08.10:
Ich freue mich für meine Teamkollegen und deren tolle Erfolge - mir tut es weh, daß ich mich nicht in diesen Reigen einreihen kann. Ich hoffe aber, bald wieder fit zu sein, um noch wenigstens eine passable Restsaison absolvieren zu können. Auf dem Weg dahin quälte ich in der letzten Woche adäquate Cardiogeräte im Fitness-Studio und unternahm drei nun durchaus etwas anspruchsvollere Bergmärsche als sonst. Ganz offensichtlich scheint der Bruch gut zu heilen, denn der Körper signalisiert deutlich Besserung.

Im Juli habe ich aufgrund meiner Verletzung nur 51 h trainiert, davon 21 h auf dem Rad.

 

27.07.10: Schlüsselbeinfraktur heilt gut, jedoch Absage der Master-EM
Die mit Spannung erwartete heutige Kontrolluntersuchung ließen Arzt und Patient erleichtert aufseufzen. Der Bruch ist in Position geblieben und alle Zeichen stehen auf vollständige Ausheilung mittels konservativer Therapie. Das bedeutet: noch vier Wochen Ruchsackverband, in zwei Wochen Beginn leichtes Straßentraining mit dem Fully, bei weiterhin normalem Verlauf Beginn MTB-Training in vier Wochen.

Die Teilnahme an der Master-EM muß ich leider absagen, die kommt definitiv zu früh. Nun werde ich mich auf die Verteidigung der Führung in den beiden XCO-Serien des Sparkassen- und Südböhmen-Cups konzentrieren.

(Zeitungsartikel)

 

25.07.10:
Diese Woche vier schon etwas flottere Bergmärsche, weiter nachlassende Schmerzen, etwas ansteigende Moral und große Spannung vor der ersten Kontrollröntgenuntersuchung übermorgen.

 

18.07.10:
Langsam entspannt sich die Situation. Die schlaflosen Nächte werden weniger, ebenso die Schmerzen. Man arrangiert sich eben so gut es geht. Die Psychodelle bleibt allerdings. Streng nach ärztlicher Vorgabe des erlaubt Möglichen habe ich in der abgelaufenen Woche vier Bergwanderungen (   1   2   ) gemacht und diese sind mir gut bekommen. Natürlich bewegt man sich dabei nur im Bereich der Grundlagenausdauer - aber immerhin!

 

15.07.10: Mindestens 6 Wochen Rennpause, keine OP
Auch die zweite, hochkarätige Facharztmeinung steht für eine konservative Behandlung. Der glatte Bruch befindet sich ganz außen, direkt neben dem Schultereckgelenk. Die Bruchstücke sind durch die dort ansetzenden Bänder natürlich fixiert, eine OP würde keine wirklich bessere Stabilisation erbringen und würde überdies trotzdem keine Wettkampfteilnahme zulassen. Zudem müßte man die Platte durch das Gelenk legen mit einem nicht unerheblichen späteren Arthroserisiko.

So heißt es also jetzt Geduld haben bis zur ersten Kontrollröntgenaufnahme in zwei Wochen. Den Rucksackverband muß ich mindestens drei Wochen tragen und ich hasse ihn jetzt schon wie die Pest. Anfangs hatte ich kaum Schmerzen, dieses Thema hat sich erledigt, mein Schmerzmittelkonsum liegt jetzt sicher im oberen Durchschnitt und die Nächte sind häßlich. Prellungen und Schürfungen im Nacken-, Brust-, Schulter-, Rücken- und Hüftbereich tragen mit dazu bei und einige lädierte Rippen tun sich dabei besonders hervor.

In 32 Jahren Radsportkarriere habe ich mir nie etwas gebrochen oder abgerissen. Nun fahre ich ein kleines Vorbereitungsrennen für die Deutsche Meisterschaft und greife wegen einer ungenügenden Kennzeichnung einer Gefahrenstelle voll ins Klo. Das ist bitter. Die DM am kommenden Samstag ist natürlich weg, die MTB-Challenge, ein MTB-Etappenrennen in Polen, das ich zur Vorbereitung auf die EM nutzen wollte, ebenfalls. Und der Start bei der EM, sieben Wochen nach der Fraktur, macht wahrscheinlich wenig Sinn, auch wenn ich mir das noch offen halte.

Einige Trainingsmittel darf ich doch noch nutzen. Bergwandern ohne Erschütterungen und Ergometertraining nach Hausfrauenart ohne Armeinsatz ist möglich. Gestern und vorgestern habe ich schon zwei oberbayerische Gipfel erstiegen.......

 

12.07.10: Schlüsselbeinbruch in Burgebrach
Nach einer eher lockeren Trainingswoche schien gestern bei Temperaturen von gut über 35° alles für mich Hitzeliebhaber bereitet, auch wenn meine Form derzeit eine (geplante) Delle aufweist. Im überschaubaren Feld der Mitteldistanz beim Funatic-Bike-Marathon in der Nähe von Bamberg konnte ich mich mit zwei anderen Fahrern gleich nach dem ersten Startberg absetzen, doch schon nach 5km rutschte ich in einer schotterigen Kurve aus. Relativ schnell schloss ich das Loch zur Spitze wieder, momentan angeschlagen konnte ich dann den Angriff eines Fahrers nicht mehr mitgehen.

Mit Kurs auf den zweiten Gesamtplatz und einem weiteren Masterssieg kam es kurz vor der Hälfte des 50km langen Rennens zum Verhängnis. Ohne Warnschilder, Trassierung oder Streckenposten gab es am Ende einer steilen Wiesenabfahrt einen Abbruch in das Flache hinein. Die Passage war nicht einzusehen, ich kam mit sehr hoher Geschwindigkeit an diese Stelle und bombte spektakulär in der flachen Wiese ein - als einer von vielen an diesem Tag. An ein Weiterfahren war aufgrund der Schmerzen nicht zu denken, auch das Material war beispielsweise mit einem mehrfach gebrochenen Helm nicht mehr ganz frisch.

Mit Hilfe eines dicken Eisbeutels konnte ich die Autofahrt nach München noch bewerkstelligen. Heute dann beim Orthopäden die niederschmetternde Diagnose: Schlüsselbeinbruch - der allererste in meiner langen Karriere. Ob die Fraktur konservativ oder operativ behandelt werden wird, entscheidet sich morgen nach Einholung einer ärztlichen Zweitmeinung. Momentan stehen die Zeichen für die konservative Methode - den Rucksackverband trage ich schon. So oder so ist die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft am kommenden Samstag Makulatur, das gesamte Rennprogramm der zweiten Saisonhälfte mit allen Jahreshöhepunkten ist nun gefährdet.

 

04.07.10: 11.Saisonsieg in Zadov/CZ (7.Lauf zum Südböhmen-Cup)
Alleine mit meiner lieben Frau machte ich mich frühmorgens auf in den Böhmerwald. Die 290km wurden stressfrei durchgerollt und im Skigebiet Zadov präsentierte sich eine Mischung aus groben Forst- und Wiesenwegen sowie fullyfreundlichen Wurzeltrails mit einer gemäßigten Höhenmeteranzahl und großer Hitze. Die sportliche Wertigkeit und der technische Anspruch dieser Rennserie ist bekanntermaßen sehr hoch. Um mich zu steigern und um richtige CrossCountry-Rennen zu bestreiten, nehme ich die Anfahrtswege gerne in Kauf.

Heute jedoch hätte ich getrost zu Hause bleiben können, denn sehr mäßig regeneriert erwischte ich einen rabenschwarzen Tag. Schon beim superschnellen Start der mit Weltcupfahrern besetzten Elite-/Masterklasse hatte ich arge Probleme, dann fabrizierte ich gleich einen Kettenwickler, dessen Beseitigung mich gut und gerne eine Minute kostete. Drucklos eumelte ich mit verbogener, rasselnder Schaltung alleine hinterher, die dünn besetzte Masterkonkurrenz bekam ich zur Hälfte des sehr langen Rennens doch noch in den Griff. Das Feeling war aber einfach sehr schlecht und so konnte ich mich über meinen Erfolg bei der Ü40 (11.Gesamt), gleichbedeutend mit meinem 11.Saisonsieg, nur mäßig freuen.

(Fotos)

 

03.07.10: 10.Saisonsieg beim XCO in Kragling und viel Verkehr in der Startphase
Nachdem ich in der letzten Woche sehr viel Umfang trainiert hatte, war ich in der abgelaufenen Woche etwas platt. Trotzdem versuchte ich durch viermaliges, nicht zu intensives Geländetraining wieder die Feinabstimmung zu erreichen. Das heiße Wetter mag ich ja sehr, von daher könnte es nicht besser sein.

Beim heutigen XCO in einer Kiesgrube fanden Teamkollege Benni und ich einen 1100m langen, eigentlich recht witzigen Rundkurs vor. Etwas viel Kurverei auf losem Untergrund, wenig Möglichkeiten, um richtig Druck zu machen, aber man muß alles können. Dafür gab eine schattenfreie, über der Grube wabbernde Hitze von mindestens 40°C. Dem WM-Fussballspiel geschuldet wurde das sowieso schon superkurze Rennen auf ca. 30min verkürzt (ich hasse es....). Die Startaufstellung war exotisch: U19 vor U17, ganz am Ende die Herren??

Nach einem staubigen Start steil bergauf ergab sich natürlich sofort am ersten Singletrail der vorprogrammierte Stau. Im Bestreben, hier möglichst flüssig durchzukommen, stellte ich mich aber eher dumm an und befand mich dann schon fast aussichtslos sehr weit hinten. Ein weiterer kleiner Stau in der Anfangsphase verschärfte die Ausgangslage noch. Dann hatte ich endlich die Nase frei und begann meine Aufholjagd.

Bei guten Beinen holte ich die meisten Fahrer wieder ein und fabrizierte sehr gute Rundenzeiten. Aufgrund der Kürze der Distanz reichte es nicht mehr für ganz vorne zu den führenden Junioren, die Mastersklasse gewann ich jedoch deutlich. Leider gab es kein Gesamteinlaufresultat und keine Fahrzeiten, anfangs wurde sogar ein von mir überrundeter Masterfahrer vor mir auf Platz 1 gesetzt.

Über mein unkluges taktisches Verhalten in der Startphase ärgerte ich mich sehr und zur Bestrafung fasste ich den Entschluss, am nächsten Tag die geplante MTB-Tour in den Bergen zugunsten eines Rennens in Tschechien zu cannceln.

(Fotos)